Die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling ist eine Analogie für die Transformationsprozesse in der heutigen Zeit. Im Inneren der verpuppten Raupe entstehen neue Zellen mit ganz neuen, anderen Merkmale. Die Schmetterlingszellen werden von dem Immunsystem der Raupe gefressen, obwohl sie Teile des selben Wesens sind. Immer mehr Schmetterlingszellen entstehen und verbinden sich mit gleichartigen Zellen zu Clustern. Die einzelnen Schmetterlingszellen-Cluster kommunizieren mit anderen Clustern und verbinden sich wiederum untereinander. Schließlich kollabiert das Immunsystem der Raupe. Die neue Form reift im Inneren heran. Dann verhärtet sich die alte Form und wird durch den Innendruck des Schmetterlings gesprengt. Und der Schmetterling fliegt in die Freiheit.

Der Schmetterlingseffekt bezeichnet ein Phänomen, wie sich kleine Ereignisse wie der Flügelschlag eines Schmetterlings auf die Zukunft aus wirken können, z.B. einen Tornado auslösen. Die Entwicklungen sind nicht vorhersehbar. Gerade in chaotischen Zeiten, können einige wenige wirkungsvolle Effekte erzielen.